Mamma Mia Revue: Teure Berliner

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© Fotos und Texte: Nathalie Doleschel

Neulich… auf dem Kindermaskenball: Ich stehe mit meiner zweijährigen Tochter an der Theke, um einen dieser appetitlich aufgetürmten Berliner zu bestellen. Meine Kleine hat sie gleich entdeckt und auch schon ihre Hände danach ausgestreckt, als ich die Bedienung sagen höre:…

„Ich kriege dann zwei Euro.“ Mir blieb vor Schreck die Spucke weg, und verdattert frage ich: „Ist denn auf dem Teller Pfand?!“ Natürlich nicht, und der entschuldigende Blick der jungen Dame bestätigte, was ich fühlte: Zwei Euro für einen gefüllten Berliner, wie man ihn für 60 Cent in jeder Bäckerei bekommt, sind einfach zu viel!

Gastronomie: Konsequenzen bedenken

Liebe Eltern, kennen Sie das? Haben Sie sich auch schon mal geärgert, wenn Sie mit Ihrem Nachwuchs ein paar schöne Stunden auf einem Fest verbringen wollten, dann aber regelrecht abgezockt wurden? So etwas ist ärgerlich. Kinder kosten Geld, das ist allen Eltern klar, und keiner würde seinem Sprössling die Bratwurst oder eben den Berliner abschlagen, koste es in diesem Moment, was es wolle. Nur geht man vielleicht beim nächsten Mal nicht mehr hin. Die Konsequenz: den Veranstaltern geht Umsatz verloren, den Familien ein Stück Lebensqualität.

Bei allem Verständnis für den Überlebenskampf der Gastronomie: Sind solche Preise, gerade auf Veranstaltungen für Kinder, wirklich nötig?

Bis zum nächsten Mal

Ihre Mamma Mia

Veröffentlicht von

nanadee

Erste journalistische Erfahrung mit einer Berichterstattung über obdachlos gewordene Menschen (1992),
1996 bis 1998 Tageszeitungsvolontariat, 1998 bis 2000 Redakteurin, danach Werbetexterin (2000 bis 2003). Mutter seit 2003.
Später freie Mitarbeiterin, Redaktionsleitung einer Wochenzeitung, Projektmanager Public Relations und neuerdings zertifzierte Online-Redakteurin.

Kurz: Neugieriger Mensch mit Leidenschaft für schöne Texte.

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