„Miau“- Kater Lulu besucht Lara und Lou

Kater Lulu
Lulu: Anton von Wiesenmoor © Foto: Karolin Schulz

Von Karolin Schulz

Dürfen wir Ihnen vorstellen: Ihre Hoheit „Anton von Wiesenmoor“. Zuhause nur Kater Lulu. Wie es zu diesem Namenswechsel kam? Das weiß ich (Frauchen von Lulu) nicht mehr. Eines Tages fiel dieser Name – und der ist bis heute geblieben.

Lulus Wurzeln

Sein bürgerlicher Name ‚Anton von Wiesenmoor‘ lässt richtig vermuten: Kater Lulu ist von edlem Geblüt. Sein Vater war seinerzeit ein Champion in der Klasse „Schönster Kater“. Zusammen mit seinem Frauchen besuchte er viele Katzenausstellungen.

Lulus Mutter Alia verstarb leider vor einigen Jahren. Sie war eine tolle Katzenmama. Liebevoll hat sie sich um ihre drei kleinen Kinder gekümmert. Ein paar Jahre später erkrankte Alia. Was sie genau hatte, kann ich nicht sagen. Die Geburt der Katzenbabys hatte, so denke ich,  irgendetwas in ihr ausgelöst. Psychisch und physisch baute sie immer mehr ab, so dass wir eines Tages die Entscheidung trafen, da sie wirklich nur noch ein Häufchen Elend war, sie einzuschläfern. Ihre Asche befindet sich bei uns im Garten. Sie hat uns nie verlassen.

Zu viel Siam

Lulu erblickte am 5. Juni 2011 das Licht der Welt. Süß war er. Und wuschelig. Er hatte einen viel zu großen Kopf für seinen viel zu kleinen Körper. Und laut miaut hat er. Das macht er übrigens immer noch.

Lulu in der Tasche
Lulu geht auf Reisen © Foto: Karolin Schulz

Lulu ist nämlich eine Birmakatze. Diese Rasse ist ein Mix aus Siamkatze und Perser. Gott sei Dank hat er keine eingedrückte Nase. Sie wissen, was ich meine, diese Nasen, die aussehen, als sei ein Tier gegen eine Fensterscheibe gerannt! Abgesehen von seinem Fell, das sehr flauschig ist, hat er nicht viel mit Perser-Katzen gemeinsam. Jemand sagte mal, dass Lulu sich wie eine Wolke anfühlt.

Was unser Kater jedoch mitbekommen hat, ist ein ordentlicher Schlag der Siamkatze. Diese Tiere gelten als sehr redselig. Und Lulu redet und redet und redet. Das kann manchmal sehr nerven. Vor allem in den Situationen, in denen du deine Ruhe haben möchtest. Morgens um Fünf, abends bei einem guten Buch.

Höhen und Tiefen

Seid sechs Jahren wohnt Lulu bei uns. Es war und ist eine Zeit voller Höhen und Tiefen. Lulu bringt uns sehr zum Lachen, vor allem dann, wenn er seine 5 Minuten am Tag hat. Wie ein wild gewordener Stier fegt er durch die Wohnung und überspringt alles was ihm im Weg steht.

Als Lulu etwas über ein Jahr war, fing die ganze Sache an. Nach jedem Pullern verkroch er sich und leckte wie im Wahn seinen kleinen „Lulu“ ab. Und ihr wisst ja, Katzenzungen sind sehr rauh. Jedes Mal wenn ich das sah, dachte ich immer „Auweia dein armer kleiner Lulu“. Irgendwann war er mir sehr suspekt, zumal seine Pullerbälle immer kleiner wurden. Ich ging mit ihm zum Arzt und erhielt die Diagnose: Struvitkristalle.

Diese blöden Kristalle

Im ersten Moment konnte ich damit überhaupt nichts anfangen. Die kleinen Kirstalle waren jedoch der Auslöser dafür, dass Kater Lulu seinen „Lulu“ immer hemmungslos bearbeitete. Er hatte Schmerzen. Zudem hatte er noch eine deftige Blasenentzündung. Als Konsequenz erhielt er einen Kragen und Antibiotikum.

Es war ein auf und ab. Mal waren die Kristalle weg, dann kamen sie wieder. Immer wieder bin ich zum Arzt. Immer wieder erhielt er einen Kragen und Antibiotikum. Irgendwann war es so schlimm mit Kater Lulu, dass mich die Ärztin anschaute und sagte: „Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten!“

Was diese zwei Möglichkeiten waren, erfahrt Ihr in meinem nächsten Beitrag, wenn Lulu wieder Lara und Lou besucht. 

Eure Karolin

 

 

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