Smartphones an der Schule- ja oder nein?

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Mit freundlicher Genehmigung von Pixabay

Als „Supermami“ melde ich mich heute zum Thema Smartphones zu Wort. An der Schule unserer Mädels wird derzeit über den Umgang mit dem Smartphone diskutiert. Wann darf das Smartphone benutzt werden, wann nicht?

Die Lager in Lehrer und Elternschaft sind zweigeteilt: Die einen sind strikt gegen das Smartphone, verteufeln es und wünschen absolutes Verbot in der Schule.

Die anderen, und dazu zähle ich mich, sind realistisch und gehen mit der Zeit. Denn ich finde, das Smartphone ist das Fenster zur Welt der Digital Natives. Oder, wie es mein Kollege aus dem Schulelternbeirat griffig formuliert: „Das Smartphone ist der Hammer des 21. Jahrhunderts!“

Klar, unsere Generation spielte noch im Freien und höchstens mal am Commodore 64. Die virtuelle Welt war uns zu Schulzeiten noch mehr oder weniger verschlossen. Wir wuchsen mit drei, maximal vier Fernsehsendern auf und zogen unsere Infos aus „Bravo“ und „Mädchen“. Google war noch gar nicht geboren! Wenn wir etwas wissen wollten, fragten wir unsere Eltern, schauten ins Lexikon oder gingen in die Bibliothek.

Das Display ist das Fenster zur Welt

Aber heute ist das eben anders. Schnelle Informationsbeschaffung? Frag Google oder Wikipedia! Ein Referat mit der besten Freundin vorbereiten, die aber 25 Kilometer entfernt wohnt? Klappt wunderbar in der Whatsapp-Gruppe. Hausarrest oder Nachsitzen? Langweilig. Smartphone einkassieren? Das zieht!

Sinnvoller, als digital in die Steinzeit zurückzufallen, ist es doch, sich der Gefahren der Medien, die wir nutzen, bewusst zu werden. Kinder aufzuklären, welchen Schaden sie anrichten können, wenn sie zum Beispiel Inhalte schneller teilen, als sie darüber nachgedacht haben. Sie darin zu schulen, klug und achtsam zu handeln.

Statt Technik und Fortschritt zu verteufeln, will ich mir die rasante Entwicklung in der digitalen Welt lieber zunutze machen. Weil es unrealistisch ist, daran zu glauben, dass wir diese Entwicklung aufhalten können.

„Soviel wie nötig, so wenig wie möglich“

Das ist eine Lebenseinstellung, eine digitale Philosphie. Auch und gerade gegenüber Smartphones!

Mehr zum Leben mit Teenagern auf „Supermamiesroundtheblog“

Veröffentlicht von

nanadee

Erste journalistische Erfahrung mit einer Berichterstattung über obdachlos gewordene Menschen (1992),
1996 bis 1998 Tageszeitungsvolontariat, 1998 bis 2000 Redakteurin, danach Werbetexterin (2000 bis 2003). Mutter seit 2003.
Später freie Mitarbeiterin, Redaktionsleitung einer Wochenzeitung, Projektmanager Public Relations und neuerdings zertifzierte Online-Redakteurin.

Kurz: Neugieriger Mensch mit Leidenschaft für schöne Texte.

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